Property 2026: Is the comeback of peak prices coming? Interest rates, new builds, energy efficiency - what owners and investors need to know now

Immobilienpreise ziehen wieder an – droht 2026 das große Comeback der Höchstwerte?

Nach zwei Jahren Korrektur verdichten sich die Zeichen: Der Immobilienmarkt stabilisiert sich, in gefragten Lagen ziehen die Preise bereits wieder an. Für Eigentümer, Anleger und Eigennutzer stellt sich die zentrale Frage: Erleben wir bis 2026 ein Comeback der Höchstwerte – oder nur eine technische Erholung? Der Blick auf Zinsen, Neubauangebot, Energieanforderungen und Kaufkraft zeigt ein differenziertes Bild mit klaren Handlungsfeldern.

Wesentliche Treiber sind fallende Finanzierungskosten (Annahme: moderat sinkende Bauzinsen bei rückläufiger Inflation), ein zu geringes Neubauvolumen und weiterhin hohe Nachfrage in wirtschaftsstarken Ballungsräumen. Gleichzeitig bleibt die Zahlungsbereitschaft der Haushalte begrenzt, was eine reibungslose Rückkehr zu 2021er Rekordpreisen nicht überall wahrscheinlich macht.

Vogelperspektive auf Modellhaus mit Schornstein neben aufsteigendem Balkendiagramm und Taschenrechner auf Holzschreibtisch

Die Treiber des Aufschwungs – und ihre Grenzen

Financing: Selbst kleine Zinsschritte wirken spürbar. Reduzieren sich die Bauzinsen um 0,5–1,0 Prozentpunkte, verbessert sich die Leistbarkeit und mehr Käufer kommen zurück. Banken bleiben jedoch vorsichtig: Haushaltsrechnungen, Eigenkapitalquoten und Tilgungspläne werden streng geprüft.

Neubauangebot: Hohe Baukosten, knappe Kapazitäten und strengere Energieanforderungen dämpfen den Neubau. Das stützt die Preise von Bestandsimmobilien, sofern Lage und energetischer Zustand überzeugen.

Nachfrageverschiebung: Starke A-Lagen, gut angebundene Mittelstädte und energieeffiziente Objekte profitieren überdurchschnittlich. Schwächere B/C-Lagen mit strukturellem Leerstand bleiben selektiv.

Was sagen die Zahlen – und was bedeuten sie für 2026?

Nach dem Peak 2021/22 folgte vielerorts eine Korrektur um 10–20 Prozent, besonders bei schlecht sanierten Beständen. In 2024/25 stabilisierten sich die Kaufpreise, teils mit leichten Anstiegen in gefragten Mikrolagen. Für 2026 spricht vieles für ein zweigeteiltes Szenario: In Top-Lagen und bei energieeffizienten Wohnungen und Häusern ist eine Rückkehr in Richtung Höchstwerte plausibel; in Lagen mit hohem Angebot oder Sanierungsstau eher eine Seitwärtsbewegung mit sanfter Erholung.

Kurz-Check (vereinfachtes Rechenbeispiel, Annahmen):

Eigentumswohnung 90 m², Kaufpreis 2021: 400.000 €, Zins 1,5 %, Tilgung 2 % ⇒ Annuität ca. 1.167 €/Monat.

Markt 2024: 360.000 €, Zins 3,8 %, Tilgung 2 % ⇒ Annuität ca. 1.740 €/Monat.

Szenario 2026: 380.000 €, Zins 3,0 %, Tilgung 2 % ⇒ Annuität ca. 1.583 €/Monat.

Interpretation: Leicht sinkende Zinsen können die Nachfrage beleben – trotz höherer Preise bleibt die Monatsrate beherrschbarer als 2024.

Droht 2026 das große Comeback der Höchstwerte?

Ja – aber selektiv. In Premiumlagen mit knappem Angebot (Innenstadt, wassernahe Quartiere, Top-Schulstandorte) und bei energieeffizienten Immobilien (z. B. KfW-Standards, gute Dämmung, moderne Heizung) sind neue Höchstmarken realistisch. Dort treffen Knappheit, Lifestyle-Faktoren und institutionelle Nachfrage aufeinander.

Eher nein – in der Fläche. Wo Einkommen langsamer wachsen, Leerstand zunimmt oder größere Sanierungen anstehen, setzt sich die Preis-Spaltung fort. Käufer kalkulieren strenger, Banken verlangen höhere Eigenkapitalanteile, und Investoren prüfen Renditen kritischer.

Strategische Tipps für 2025/26

  • Finanzierung früh sichern: Zinsbindung und Konditionen (Forward-Darlehen, Sondertilgung) rechtzeitig verhandeln. Ein Bank-Update kann den Handlungsspielraum entscheidend erhöhen.
  • Energie-Score optimieren: Kleine Maßnahmen (Hydraulischer Abgleich, Dämmung Kellerdecke, PV-Angebote prüfen) können den Energieausweis verbessern und den Marktwert stützen.
  • Preisstrategie datenbasiert: Mikro-lagen-Vergleiche, reale Nachfrage (Besichtigungsquote, Rückläufer) und Bieterverfahren gezielt nutzen – nicht „Wunschpreis“ testen, sondern intelligent ansteuern.
  • Objektunterlagen lückenlos: Energieausweis, Teilungserklärung, Protokolle, Baulasten, Wartungsnachweise. Saubere Dossiers verkürzen den Verkauf und erhöhen die Verbindlichkeit.
  • Rendite sauber rechnen: Bei Kapitalanlagen Nettokaltmiete, Leerstandsrisiko, Instandhaltung (mind. 1–1,5 % p. a.) und Modernisierungspuffer einpreisen.

Typische Fehler – und die Lösung

  • Error: Überzogene Preisanker aus 2021 übertragen. Solution: Aktuelle Vergleichswerte je Mikro-Lage, Nachfrage-Feedback nutzen, ggf. mit Preiskorridor arbeiten.
  • Error: Energie-Themen vertagen. Solution: Maßnahmenpaket schnüren (Sofort, 6–12 Monate, 24+ Monate) und transparent kommunizieren.
  • Error: Finanzierung erst nach Objektfunding klären. Solution: Bonitätscheck, Eigenkapitalaufstellung, verbindliche Konditionszusage vor Start sichern.

Was bedeutet das konkret für Eigentümer und Anleger?

Eigentümer in A-Lagen: Jetzt Marktfenster prüfen. Eine professionelle Bewertung anhand realer Abschlüsse in der Mikrolage zeigt, ob 2025/26 ein Abschluss nahe Höchstwert möglich ist. Energieeffiziente Aufwertung steigert Verhandlungsstärke.

Bestand mit Sanierungsbedarf: Realistische Kalkulation entscheidet. Eine Teil-Modernisierung vor Verkauf kann den ROI schlagen – etwa Heizungstausch oder Bad-Refresh, wenn dadurch die Käuferzielgruppe deutlich größer wird.

Kapitalanleger: Netto-Rendite zählt. Häufig übertreffen solide B-Lagen mit guter Infrastruktur die Renditen teurer A-Lagen – sofern Mieterstruktur stabil ist und Capex kalkuliert wird. Prüfen Sie Indexmietpotential, Staffeln, WEG-Rücklagen.

Kostenlose Ersteinschätzung: Möchten Sie wissen, wo Ihr Objekt im 2026er Szenario steht? Wir erstellen eine datenbasierte Marktwerteinschätzung inklusive Energie-Checkliste und Vermarktungsstrategie.

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Fazit: 2026 kann ein starkes Jahr werden – aber selektiv. Wer Finanzierung, Energieeffizienz und Preisstrategie professionell ausrichtet, maximiert seinen Spielraum. Entscheidend ist nicht die Schlagzeile „Höchstwerte“, sondern die passgenaue Entscheidung für Ihr Objekt in Ihrer Mikrolage.

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Disclaimer: Note: This article reflects the status at the time of publication. It is not updated on an ongoing basis. We reserve the right to make changes to case law, the market or legislation.

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