Loi sur le chauffage 2026 : Quelle technique de chauffage pour assurer l'avenir de votre maison - Règle 65%, subventions et valeur de l'immobilier

Heizungsgesetz 2026: Jetzt entscheiden, welche Technik Ihr Zuhause zukunftssicher macht

2026 wird zum Schlüsseljahr: Mit der kommunalen Wärmeplanung greift in vielen Städten die 65%-Regel für neue Heizungen. Eigentümer, die in den nächsten Jahren modernisieren, bestimmen damit nicht nur ihre Energiekosten, sondern auch den zukünftigen Immobilienwert und die Vermarktungsfähigkeit. Als Makler sehen wir täglich, wie sich fundierte Technik-Entscheidungen in Exposés, Energieausweisen und Käuferverhandlungen auszahlen. Dieser Leitfaden ordnet die Optionen ein – klar, faktenbasiert und praxisnah.

Was 2026 konkret bedeutet

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt bei neu eingebauten Heizungen grundsätzlich einen Anteil von mind. 65% erneuerbarer Energie. Für Neubauten im Neubaugebiet gilt das bereits. Bei Bestandsgebäuden greift die Pflicht, sobald Ihre Kommune die Wärmeplanung vorlegt (in größeren Städten voraussichtlich bis Mitte 2026, kleinere Kommunen folgen bis 2028). Annahme: Zeitplan und Fördersätze können sich ändern – prüfen Sie Entscheidungen stets tagesaktuell.

Technik im Überblick: Welche Lösung passt zu welchem Haus?

  • Luft/Wasser-Wärmepumpe: Universell einsetzbar, besonders stark bei sanierten Altbauten und Neubauten mit niedrigen Vorlauftemperaturen (idealerweise ≤ 50–55 °C). Vorteil: schnelle Installation, gute Förderung. Achten Sie auf Schallschutz und Aufstellort.
  • Sole/Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): Höchste Effizienz über das Jahr, leise, stabil. Benötigt Sondenbohrung oder Flächenkollektor; Genehmigungspflicht je nach Standort. Ideal, wenn Grundstücksverhältnisse passen und langfristig niedrige Betriebskosten gewünscht sind.
  • Chauffage urbain: Zukunftssicher, wenn ein Netz existiert oder geplant ist. Prüfen: Anschlusskosten, Grundpreise, vertragliche Bindung, Primärenergiefaktor und Dekarbonisierungsfahrplan des Versorgers.
  • EE-Hybrid (z. B. Wärmepumpe plus Spitzenlastkessel): Kann den 65%-Anteil erfüllen, wenn der jährliche erneuerbare Beitrag nachgewiesen wird. Technisch sinnvoll bei Bestandsgebäuden mit Spitzenlast an sehr kalten Tagen. Wichtig: Bilanzierung und Dokumentation früh klären.
  • Biomasse/Pellets: Erfüllt die EE-Vorgaben, sinnvoll in Regionen mit sicherer Brennstofflogistik. Beachten: Platzbedarf für Lager, Feinstaub, Preisvolatilität.
  • Elektrische Direktheizung: Nur in sehr gut gedämmten Gebäuden (Passivhausstandard) oder als Übergangs-/Spitzenlastlösung sinnvoll, da sonst hohe Betriebskosten drohen.
Dokument mit Überschrift Heizungsgesetz 2026 neben Thermostatknopf, Funkthermostaten und Kompressormodell in Draufsicht

Drei schnelle Checks vor der Technik-Wahl

  • Vorlauftemperatur ermitteln: Schaffen Ihre Heizflächen 20–22 °C Raumtemperatur mit ≤ 50–55 °C Vorlauf an einem kalten Tag? Falls nein: Heizkörper vergrößern oder Flächenheizung planen. Das ist der Effizienzhebel für Wärmepumpen.
  • Heizlast kennen: Lassen Sie die Heizlast nach DIN EN 12831 berechnen. Sie entscheidet über Gerätegröße und verhindert Taktbetrieb und Fehldimensionierung.
  • Warmwasser und Schall: Speicherbedarf (Duschverhalten, Wanne, Zirkulation) klären. Bei Luftwärmepumpen Schallschutz des Aufstellortes (Grenzwerte am Nachbargrundstück) mitdenken.

Kurz-Rechenbeispiel (Annahme, zur Orientierung):
Bestands-EFH 140 m², Heizwärmebedarf 16.000 kWh/Jahr. Strompreis 0,35 €/kWh, Gaspreis 0,12 €/kWh. Luft-Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,0 erzeugt 1 kWh Wärme für ca. 0,12 €. Gas liefert 1 kWh Wärme für ca. 0,12 € zzgl. Grundpreis/CO₂-Kosten. Schon bei einer JAZ von 3,2 und perspektivisch steigenden CO₂-Kosten kippt die Rechnung zugunsten der Wärmepumpe. Investitionen relativieren sich mit Förderung und niedrigeren Wartungskosten. Prüfen Sie Ihre Zahlen individuell.

Förderung clever nutzen

Die staatliche Förderung für Heizungsmodernisierung und Effizienzmaßnahmen ist attraktiv, aber dynamisch. Typisch: Zuschüsse für den Heizungstausch (z. B. Wärmepumpe) und Boni für Effizienz/Heizungs-Tauschgeschwindigkeit, zusätzlich zinsgünstige Kredite für Sanierungspakete (BEG/KfW). Wichtig:

  • Förderantrag vor Auftragsvergabe stellen – sonst entfällt der Zuschuss.
  • Heiztechnik mit Sanierungsfahrplan kombinieren (Dämmung, Fenster, Hydraulischer Abgleich). Geringere Vorlauftemperaturen erhöhen die Jahresarbeitszahl und damit die Wirtschaftlichkeit.
  • Angebote mit Vollkosten vergleichen: Gerät, Installation, Nebenarbeiten, Strom-/Gas-Grundpreise, Wartung, Versicherungen.

Les erreurs typiques - et comment les éviter

  • Nur auf Gerätepreis schauen: Lösung: Lebenszykluskosten kalkulieren (10–15 Jahre), inkl. Energiepreise und CO₂-Kosten.
  • Keine Heizlastberechnung: Lösung: Normgerechte Berechnung beauftragen; passende Dimension verhindert Taktbetrieb und Lärm.
  • Vorlauftemperatur ignorieren: Lösung: Heizflächen optimieren; kleine Maßnahmen (größerer Heizkörper, hydraulischer Abgleich) bringen viel.
  • Schallschutz vergessen: Lösung: Aufstellort planen, Schallschutzhauben, Abstände zu Nachbarn einhalten.
  • Fernwärme „blind“ abschließen: Lösung: Vertragslaufzeit, Preisgleitklauseln, Dekarbonisierungsplan und Primärenergiefaktor prüfen.

Wert und Vermarktung: Was Käufer 2026+ erwarten

Kaufinteressenten fragen gezielt nach Efficacité énergétique, laufenden Kosten und dem Risiko von Nachrüstpflichten. Eine Heizung, die das Heizungsgesetz 2026 sicher erfüllt (z. B. Wärmepumpe oder verlässliche Fernwärme), stärkt die Position im Verkaufsgespräch, verbessert den Energieausweis und verkürzt Vermarktungszeiten. Umgekehrt führen unklare Technikpfade oder „Übergangs-Lösungen“ ohne Nachweis des EE-Anteils zu Preisabschlägen oder längeren Prüfungen durch Käuferbanken.

Für Bestandshalter zählt zusätzlich die Mietperspektive: Niedrige Nebenkosten stärken die Vermietbarkeit, während unsichere Wärmelösungen und steigende CO₂-Kosten Verhandlungsspielräume zugunsten der Mieter einschränken. Wer jetzt planvoll modernisiert, kontrolliert die Timeline – nicht umgekehrt.

So gehen Sie pragmatisch vor

  • Standort prüfen: Gibt es Fernwärme heute oder laut Wärmeplan absehbar? Wenn ja: Wirtschaftlichkeit gegen Wärmepumpe vergleichen.
  • Gebäude fit machen: Dämmung, Fenster, hydraulischer Abgleich – kleine Schritte senken die benötigte Vorlauftemperatur.
  • Angebote vergleichen: Mindestens drei, jeweils mit bindender Heizlast, Schallprognose, Vollkosten und Förderberatung.
  • Dokumentation sichern: Für 65%-Nachweis, Energieausweis, Bankunterlagen und späteren Verkauf.

Fazit und nächster Schritt: Wer 2026 im Blick hat, gewinnt Planungssicherheit, geringere Betriebskosten und stärkere Verkaufsaussichten. Wir prüfen mit Ihnen Gebäude, Technikpfad und Vermarktungswirkung – neutral und zielorientiert. Convenir maintenant d'un premier entretien und die passende Heizstrategie für Ihre Immobilie festlegen.

Clause de non-responsabilité : Remarque : cet article reflète la situation au moment de sa publication. Il n'est pas actualisé en permanence. Sous réserve de modifications de la jurisprudence, du marché ou de la législation.

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